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Bildungsarbeit |
BildungsarbeitVeranstaltungen zum Thema »Fairer Handel«Anhand verschiedener Produkte aus dem Weltladen gehen wir auf Entdeckungsreise: Woher kommt dieses Produkt? Wo wächst es, wie wird es hergestellt, verarbeitet? Wie leben und arbeiten die Menschen dort im Herkunftsland? Was hat das alles hier mit mir zu tun? Bei der Suche nach der Beantwortung dieser Fragen wird mit allen Sinnen getestet, gekostet und ausprobiert. Denn bei aller Ernsthaftigkeit des Themas darf Erkunden und Entdecken natürlich Spaß machen. Wir arbeiten zu folgenden Produkten:
Kinderrechte, Kinderarbeit und die StraßenkinderproblematikIm Mittelpunkt der Veranstaltungen steht die UN-Konvention über die Rechte des Kindes, mit denen die Teilnehmenden vertraut gemacht werden. Die Verletzung dieser Rechte weltweit und im eigenen Land, sowie deren Folgen wie Kinderarbeit und Straßenkinderproblematik, sind inhaltliche Schwerpunkte. Wir wählen den besonderen Bezug zur interessanten Insel Madagaskar. Unser Verein unterstützt seit mehreren Jahren ein Straßenkinderprojekt in Antananarivo. Auf verschiedene Art und Weise vermitteln wir Wissen über Land, Geschichte und Menschen in Madagaskar. Warum es dort und anderswo Straßenkinder gibt und wie deren Alltag aussieht. Die Betrachtung der Straßenkindersituation in Deutschland kann bei Bedarf mit einbezogen werden. Clean Clothes Campaign – Eine Kampagne zur »Sauberen Kleidung« – Wie wirkt sich Globalisierung auf die Textilproduktion aus?In diesem Projekt verfolgen die Teilnehmenden den langen Weg einer Jeans von der Baumwolle bis zur fertigen Hose auf dem Ladentisch. Eine Aufschlüsselung der Gewinnverteilung steht ebenso im Mittelpunkt wie das Bekannt machen mit den Arbeitsbedingungen der Näherinnen in den sogenannten Freihandelszonen. Weitere Schwerpunkte können die Umweltbelastung, die Altkleiderproblematik oder andere interessante Aspekte zum Thema Textilien sein. Die Vorstellung der »Kampagne für saubere Kleidung« lädt zu Diskussion und Eigeninitiative ein. Leben in anderen LändernIm Mittelpunkt stehen das Kennenlernen des Alltagsleben der Menschen in ausgewählten Ländern des Südens im Zusammenhang zu unserem Leben hier in Europa. Dazu laden wir ReferentInnen aus den entsprechenden Ländern ein. Kommunikation und WahrnehmungUnser tägliches Miteinander – wie funktioniert das? Wie kommunizieren wir, was nehmen wir von uns selbst und vom anderen wahr? Warum entstehen Missverständnisse? Was ist nonverbale Kommunikation und Körpersprache? Brauche ich die? Wenn ja, wozu überhaupt? Diesen und vielen anderen Fragen gehen wir auf unserer Entdeckungsreise quer durch die Höhen und Tiefen der alltäglichen Sprache auf vielfältige Art und Weise nach. Toleranz – was ist denn das?Was ist Toleranz? Wie tolerant bin ich? Wie gehe ich mit Konflikten um? Was geschieht in Gruppen und wo ist mein Platz? Durch verschiedene Übungen mit teils spielerischem Charakter wird versucht, eine Auseinandersetzung mit diesen Fragen anzuregen und Antworten zu finden. Wie ist das mit der Demokratie – im täglichen Leben oder als Gesellschaftsform?In einer Vielzahl von spielerischen Übungen und Reflexionen werden:
Dabei arbeiten wir u.a. mit dem vom Zentrum für angewandte Politikforschung München (CAP) aus Israel adaptierten Konzept BETZAVTA (dt. Miteinander), das vom ADAM Institut for Democracy and Peace Jerusalem zur Demokratieerziehung entwickelt wurde. Projektrahmen
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